Neuer Regenwasserkanal in Abenheim

Am 23. November 2023 präsentierte die ebwo AöR die Starkregenvorsorge-maßnahme in der Klausenbergstraße in Abenheim.

Foto: v.l.n.r. Michael Höhn (Bauleiter Fa. Heinrich Schmidt KG), Stephanie Lohr (Bürgermeisterin und Verwaltungsratsvorsitzende ebwo AöR), Eva Wiktorowski (Projektleiterin ebwo AöR), Hans-Dieter Gugumus (Techn. Vorstand ebwo AöR) Foto: ebwo AöR
Foto: v.l.n.r. Michael Höhn (Bauleiter Fa. Heinrich Schmidt KG), Stephanie Lohr (Bürgermeisterin und Verwaltungsratsvorsitzende ebwo AöR), Eva Wiktorowski (Projektleiterin ebwo AöR), Hans-Dieter Gugumus (Techn. Vorstand ebwo AöR)
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Foto: Die Kanalbaumaßnahme wird der Presse und Interessierten präsentiert und erklärt. Foto: ebwo AöR
Foto: Die Kanalbaumaßnahme wird der Presse und Interessierten präsentiert und erklärt. Foto: ebwo AöR

Durch neuen Regenwasserkanal bald besser vor Starkregen geschützt

Die Entsorgungs- und Baubetrieb AöR der Stadt Worms präsentierte am 23. November 2023 die angekündigte Starkregenvorsorgemaßnahme in der Klausenbergstraße in Abenheim. Das ortsansässige Tiefbauunternehmen Heinrich Schmidt KG baut seit dem 13. November einen neuen Regenwasserkanal auf einer Gesamtlänge von ca. 230 Metern. Die Probleme, weshalb die Kanalbaumaßnahme dringend notwendig ist: Wenn es stark regnet, fließt das abflusswirksame Oberflächenwasser von ca. 17 ha Außengebietsfläche in die Klausenbergstraße und gelangt von dort bis in die Abenheimer Ortsmitte. Neben den enormen Wassermassen werden Bodenabträge der landwirtschaftlichen Flächen oder Laub angeschwemmt, die die Straßeneinläufe zusetzen. Die Kosten der Kanalbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 620.000 Euro. Projektleiterin der ebwo AöR, Eva Wiktorowski, erklärt bei der Präsentation, dass neben dem Einbau leistungsfähiger Straßeneinläufe im nördlichen Bereich zwei Einlaufbauwerke vorgeschalten werden, die weniger anfällig für Ver-stopfungen sind und Schlammeinträge in einer separaten Kammer zurückhalten.

Neben dem Schutz der ansässigen Anwohner:innen bietet die Baumaßnahme sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile: Da das Außengebietswasser zukünftig nicht mehr in den Mischwasserkanal geleitet wird, sondern im Abenheimer Waschbach entlastet, wird das Wasser dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Der technische Vorstand der ebwo AöR, Hans-Dieter Gugumus, ergänzt, dass somit das Wasser nicht mehr zur Kläranlage gepumpt werde und nicht mehr gereinigt werden müsse. Er lobt mit Blick auf die Weinberge die Abenheimer Winzer:innen, die ihre Rebzeilen vorbildlich begrünen. Dies sorge dafür, dass bei Starkregen weniger erosives Bodenmaterial abgetragen wird und nicht in der Abenheimer Ortsmitte landet.

Die Bürgermeisterin, Stephanie Lohr, bedankt sich bei allen beteiligten Akteur:innen für ihr Engagement. Die Kanalbaumaßnahme sei schon in der Amtszeit von Hans-Peter Weiler in Planung gewesen. Aufgrund örtlicher Gegebenheiten musste die genehmigte Planung jedoch angepasst werden, sodass der gesamte Genehmigungsprozess erneut durchlaufen werden musste. Mit dem voraussichtlichen Abschluss der Baumaßnahme Mitte des kommenden Jahres wird der Regenwasserkanal einen bedeutenden Beitrag zur kommunalen Starkregenvorsorge leisten und die Anwohner:innen von Abenheim besser vor den potenziellen Folgen von Sturzfluten schützen.

Die Kanalarbeiten finden unter Vollsperrung statt. Die entsprechende Umleitungsbeschilderung ist ausgewiesen. Die Zufahrt zur Klausenbergstraße ist für die Anlieger:innen und Kund:innen der Metzgerei Schwan weitestgehend möglich.


Sie haben Fragen zur Kanalbaumaßnahme?

Die Projektleiterin der ebwo AöR, Frau Wiktorowski, steht Ihnen für Rückfragen  zur Verfügung.

 

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